Muko-Life-Kroamstuten-Verkauf beim Rheder Klumpensonntag

Seit über zwanzig Jahren schon sind die Nuss-Rosinenbrotschnitten die Renner auf dem Klumpensonntag und gehen mit Butter bestrichen noch besser weg als warme Semmeln.
Die meisten essen die Kroamstuten sofort, andere frieren sie ein für spätere Gelegenheiten. Auch aufgetaut schmeckt der Kroamstuten wie frisch vom Klumpensonntag. Vor allem aber ist es gesund und gibt Kraft. Früher wurde der Kroamstuten nach einer Geburt der jungen Mutter ans Wochenbett gebracht, um wieder zu Kräften zu kommen. Außerdem brauchte man dann zunächst daheim nicht selber backen. Eine Leiter diente den Nachbarn und Freunden häufig als Transportmittel. So kam das lange Brot unversehrt zu den „frischgebackenen Eltern“. Mit bunten Bändern geschmückt wird es noch heute anlässlich einer Geburt zum „Kind pinkeln“ gereicht.“Wenn auch diesmal die Geburten zum Klumpensonntag nicht sprunghaft ansteigen dürften, liegen wie in den letzten Jahren uns auch jetzt wieder etzliche Vorbestellungen vor – vor allem aus dem Ruhrgebiet.“ lacht Bäckermeister Frank Stenneken.

Der Erlös geht an Muko-life e.V.

Besonders freut der große Appetit der Klumpensonntag-Besucher auch Friedhelm Kegelmann von muko-life e.V., denn jeder Kroamstuten schmeckt nicht nur gut – er hilft auch Menschen, die an der so unaussprechlichen wie tödlichen Krankheit leiden: Mukoviszidose.
Sie ist die häufigste angeborene chronische Stoffwechselkrankheit, die allmählich zum Funktionsausfall lebenswichtiger Organe führt. Immer wiederkehrende Bronchien- und Lungenentzündungen gefährden das Leben für die zumeist noch sehr jungen Patienten, von denen es allein in Deutschland rund 8000 gibt. Starben Betroffene noch vor zwanzig Jahren zumeist im Kindes- und Jugendalter, so hat sich die Lebenserwartung dank intensiver Forschung inzwischen deutlich erhöht. „Sogar die Chancen auf Heilung der Stoffwechselkrankheit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen“ freut sich Friedhelm Kegelmann, der seit über 30 Jahren für muko-life sammelt. „Forschern in Münster und weltweit ist es gelungen Erleichterung für die Patienten zu schaffen. Entsprechende Therapien müssen jetzt nur noch klinisch erprobt werden.“ Für die Klinische-Erprobung aber fehlen noch rund zwei Millionen Euro. „Die schaffen wir auch noch und die Kroamstuten bringen uns dem Ziel wieder ein kleines Stückchen näher. Darum sind wir sehr froh, dass uns das Team der Bäckerei Stenneken hierbei seit 1993 so kräftig unterstützt!“
Die Kroamstuten werden von ehrenamtlichen Helfern angeboten und die Erlöse gehen an die in Rhede ansässige Deutsche Förderungsgesellschaft zur Mukoviszidoseforschung. „Die Leute sind gern bereit etwas mehr zu zahlen, wenn es für die gute Sache ist.“ so Frank Stenneken.

 

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